Ordentlich Holz unter der Flosse: Räucherfisch
Die Methode des Räucherns ist uralt und dient nicht allein der Konservierung von Lebensmitteln, sondern auch ihrer Veredelung. Sowohl ganze Fische als auch einzelne Filets lassen sich räuchern – frisch oder tiefgefroren. Besonders gut für diese schonende Art des Garens eignen sich eher fettreiche Arten. Zu den beliebtesten Räucherfischen zählen Lachs (vor allem Wildlachs), Aal, Forelle, Makrele und Hering. Letzterer wird zum Räuchern meist nicht ausgenommen.
Die Art des Holzes, welches für das Räuchermehl herangezogen wird, beeinflusst wesentlich den Geschmack des Fisches und seine Färbung zwischen hellem Goldgelb und Braun. Häufig kommt hierbei die Buche zum Einsatz. Das Räuchermehl wird auch mit Gewürzen, beispielsweise Wacholderbeeren, aromatisiert.

Räucherfrisch am Tisch
Festliche Kreationen mit Räucherfisch
Ob als Auftakt zu einem mehrgängigen Essen, als Hauptspeise oder als Snack zwischendurch – Räucherfisch lässt kreativen Köchen alle Freiheiten. Besonders dekorativ sind Räucherfisch-Pralinen, bei denen der Fisch und die weiteren Zutaten kunstvoll arrangiert werden. Und natürlich lässt sich der feine Fisch nicht nur in Stücken servieren, sondern auch zu Tatar, Mousse oder Creme verarbeiten.